Längere Abhandlungen

Folgende längere Abhandlungen sind online verfügbar:

Bartolomé de Las Casas – Kritiker der Conquista und Vater des Völkerrechts (2007, 181 Seiten)

Kurzfassung der Dissertation (2006)

Wirtschaftsliberalismus. Grundlagen – Entwicklung – Probleme – Alternativen (2007, 162 Seiten)

In dieser Abhandlung werden Gedanken aufgegriffen, die auf Arbeiten im Zusammenhang mit meiner Dissertation (2006) basieren. Der im Rahmen einer Online-Publikation erscheinende Text ging aus Studien im Umfang von etwa 200 Manuskriptseiten hervor, die bei der Edition der Dissertation Kürzungen zum Opfer fielen und nun durchgesehen und überarbeitet wurden. Die Schrift stellt den Versuch dar, das aktuelle weltwirtschaftliche Regime der neoliberalen Globalisierung einer kritischen Analyse zuzuführen. Im ersten Teil werden die Grundlagen des Wirtschaftsliberalismus in der politischen Philosophie bei Locke dargestellt. Es wird gezeigt, wie der locke’sche Liberalismus auf die Moralphilosophie bei Smith wirkt und von Ricardo aufgenommen wird. Daran schließt sich im zweiten Teil die Darstellung der Entwicklung maßgeblicher Institutionen der Weltwirtschaftsorganisation an. Im dritten Teil werden die Probleme der WTO-Vertragswerke GATS und TRIPS, also die problematischen Implikationen des Handels mit Dienstleistungen und mit Rechten auf geistiges Eigentum, angesprochen, um schließlich im vierten Teil Vorschläge für eine (nicht marxistische) Alternative zum Wirtschaftsliberalismus aus dem Geist der katholischen Soziallehre zu unterbreiten.

Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons (2008, 20 Seiten)

Genie und Wahnsinn (2008, 42 Seiten)

Gerechter Krieg. Zur Wiederbelebung eines historischen Moralkonzepts (2008, 102 Seiten)

Die Arbeit ist Ergebnis mehrjähriger Beschäftigung mit dem Thema des gerechten Krieges, insbesondere im Rahmen meiner Dissertation und einiger Buch- und Zeitschriftenbeiträge. In dieser Form ist der Text bislang unveröffentlicht. In der Abhandlung wird der Versuch unternommen, der Frage nachzugehen, welche Voraussetzungen hinsichtlich des Kriegseintrittsgrundes, des Kriegseintrittszeitpunkts, der kriegführenden Instanz und der eingesetzten Mittel erfüllt sein müssen, um auch heute noch von einem „gerechten Krieg“ sprechen zu können. Ausgehend von der These, dass ein Blick in die Geschichte des bellum iustum-Topos hinsichtlich der in unseren Tagen vorgebrachten Legitimationsfiguren „humanitäre Intervention“ und „Selbstverteidigung“ Prinzipien der Rechtfertigung freilegen kann, sollen die Bewertungskriterien den Positionen der Patristik (Augustinus), der Scholastik (Thomas von Aquin) und insbesondere der Spanischen Barockscholastik (Vitoria, Sepúlveda, Las Casas, Suárez) entnommen und mit dem aktuellen Ansatz der Responsibility to protect in Verbindung gebracht werden.

Annexion – Anbindung – Anerkennung. Globale Beziehungskulturen im frühen 16. Jahrhundert (2008, 252 Seiten)

Online-Ausgabe des gleichnamigen Printbuchs. In dem Text werden die Beiträge der drei Hauptvertreter der Spanischen Barockscholastik (Sepúlveda, Vitoria, Las Casas) zur Begründung und Entwicklung des modernen Völkerrechts dargestellt, den Schwerpunkt bildet der Beitrag Las Casas’.

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Wahrheit, Freiheit, Vernunft. Markus von Hänsel-Hohenhausen begründet das Zusammenspiel von Denken und Glauben. Deutsch und ins Englische übersetzt von Lucinda Bowles (Truth, Freedom, Reason. Markus von Hänsel-Hohenhausen explains the reciprocal relationship between thought and faith. (Rezension zu Markus von Hänsel-Hohenhausen: Cogito ergo credo. Ich denke, also glaube ich. Von Metaphysik und Glaubenswissen als Fundament und Gunst von Naturwissenschaft und westlicher Gesellschaft. Mit einem Vorwort von Joachim Kardinal Meisner. / I think, therefore I believe. Cogito ergo credo. Metaphysics and religious knowledge as a fundament and beneficial force within natural science and western society. With a foreword by Joachim Kardinal Meisner. Translated by Lucinda Bowles). Frankfurt a. M. 2008 (32 Seiten).

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Souveränität und Humanität. Der lange Weg zum Völkerrecht der Globalisierung (2009, 360 Seiten)

Das Völkerrecht der westfälischen Ordnung steht im globalisierten Zeitalter mehr und mehr in Frage. Der Ruf nach globalen Institutionen wird immer lauter, die dafür Sorge tragen, dass der einzelne Mensch im Fokus internationaler Beziehungen steht. Ein Blick zurück soll klären, aus welchen ideengeschichtlichen Traditionen unser Völkerrecht stammt, was es ausmacht und worin seine Probleme bestehen, um daraus Lösungsansätze für eine Reform zu entwickeln.

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~ von jobo72 - Juni 16, 2008.

 
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